MRT bei Rückenschmerzen
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt und klingen oft von selbst wieder ab. Halten sie an, strahlen sie in Arme oder Beine aus oder gehen sie mit Gefühlsstörungen einher, kann eine bildgebende Abklärung weiterhelfen. Die MRT der Wirbelsäule zeigt Bandscheiben, Nervenwurzeln, den Wirbelkanal und das umgebende Weichgewebe in feiner Detailauflösung — ohne Strahlenbelastung.
Sichtbar werden unter anderem Bandscheibenvorwölbungen und -vorfälle, Verengungen des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose), Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke sowie entzündliche oder ödematöse Veränderungen der Wirbelkörper. Anders als das Röntgenbild, das primär die Knochen abbildet, erlaubt die MRT eine Beurteilung, ob und wo Nervenstrukturen bedrängt werden.
Eine MRT der Wirbelsäule wird häufig erwogen, wenn die Beschwerden über mehrere Wochen bestehen, eine gezielte Therapie geplant wird oder neurologische Zeichen wie Taubheit oder Kraftverlust auftreten. Das Ergebnis unterstützt die Entscheidung zwischen konservativer Behandlung und weiterführenden Maßnahmen.
Welche Untersuchung im Einzelfall sinnvoll ist, klären wir vorab mit Ihnen.
Lendenwirbelsäulen-MRT (LWS)
Bandscheibenvorfälle, Spinalkanal und Nervenwurzeln — bei Rückenschmerz mit Ausstrahlung ins Bein.
Brustwirbelsäulen-MRT (BWS)
BWS-Diagnostik bei lokalem Schmerz, Blockaden oder vor geplanten Eingriffen.
Halswirbelsäulen-MRT (HWS)
Bandscheiben, Nervenkanal und Weichteile der HWS — bei Nackenschmerz mit Ausstrahlung in Arme oder Hände.
